Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge – die unterschätzte Herausforderung

Die Unternehmensnachfolge ist einfach gesagt, die entgeltliche oder unentgeltliche Übertragung eines bestehenden Unternehmens auf einen Nachfolger. So banal dieses Thema zunächst erscheint, so umfangreich und komplex stellt es sich oft dar.

Gelungene Unternehmensnachfolge benötigt ein aus vielen Bausteinen bestehendes Konzept:

1.

Analyse des Istzustandes samt der Vertragswerke und der steuerlichen Situation. Fehlt noch die Notfallakte muss sie erstellt werden.

2.

Definition der Nachfolgeziele und bestehender Nachfolgeprobleme.

3.

Weitreichende Überlegungen zur Erb- und Schenkungsteuer-, Familien-, Immobilien-, Umwandlungs-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht, zur Betriebs- Gründungs- und Finanzierungsberatung, sowie Steuern (Ertrags-, Umsatz- und Grunderwerbssteuer)

4.

Eigentliche Durchführung des Nachfolgeprozesses.

Das Problem wird oft unterschätzt

Viele Unternehmer sind sich der Nachfolgeproblematik oft nicht bewusst. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der bei Geschäftspartnern und Arbeitnehmern akzeptiert wird, stellt dabei häufig noch die geringste Hürde dar. Auch dass man den Nachfolgezeitpunkt überhaupt erlebt, ist nicht das Problem, wenngleich nicht selbstverständlich. Unabhängig davon, droht existenzieller Schaden durch Steuerfallen und ungünstige Vertragswerke, sowie durch Ausgleichsansprüche von Angehörigen etc.

Rechtzeitig beginnen und frühzeitig Notfallplan erstellen

Generell ist anzuraten, die Planung spätestens ab dem 55. Lebensjahr anzugehen, denn der Prozess dauert über Jahre an. Schon allein die Eingliederung des Nachfolgers in die Führung des Unternehmens ist zeitintensiv. Dringend zu empfehlen, ist die Erstellung eines Notfallplans, auch schon im jungen Alter.
Dieser beinhaltet neben den wichtigsten Schriftstücken wie Ehe-, Erb-, Gesellschafts-, Kaufverträge, Testamente, und Vollmachten auch einen Maßnahmenplan. Dieser strukturiert die ersten wertvollen Schritte in Ausnahmesituationen, z. B. Handlungsunfähigkeit durch Koma oder im Todesfall etc.
Es ist zwar verständlich, dass wir uns nicht oder zu wenig mit unseren letztwilligen Verfügungen, der Absicherung unseres Unternehmens bzw. der Hinterbliebenen beschäftigen. Jedoch führt dies nicht selten zu ungewollten Ergebnissen.

Erfolgsbasis ist ein Team aus Fachleuten unterschiedlicher Kompetenzen

Ebenso wichtig ist ein gutes Team aus Juristen, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Banken, Mediatoren, Kammer-Beratern usw., das konstruktiv zusammenarbeitet.
Bei frühzeitiger Gestaltung minimiert man das Risiko einer Handlungsunfähigkeit des Unternehmens, man reduziert bestenfalls die Kostenbelastung von Erben bzw. Beschenkten und versucht gleichzeitig Fördermittel zu erlangen, oder man optiert die Rendite – sofern das Unternehmen entgeltlich übertragen werden soll- durch rechtzeitige Aufwertung des bestehenden Vermögens. Egal wo man den Fokus letztendlich ansetzt, wichtig ist, frühzeitig aktiv zu handeln.

Seit Jahren betreuen wir Firmenneugründungen sowie -übergaben. Um unser Expertennetzwerk entsprechend zu erweitern, gründeten wir einen Verbund mit einer Fachanwältin für Steuerrecht TRIBULEGIS Partnerschaft mbB Steuerberater – Rechtsanwalt. Zur Abdeckung des Bereichs der Unternehmensbewertung kooperieren wir mit einem Wirtschaftsprüfungsexperten. Unsere Kompetenz umfasst das gesamte Beratungsspektrum, wir beraten den Senior bei der Unternehmensübergabe sowie den Junior bei Finanzierung und Fortführung des Unternehmens aus einer Hand.

Sie suchen mehr Informationen zum Thema
Unternehmensnachfolge und Vermögensnachfolge?

Dann besuchen Sie uns auf unserer Website:
unternehmensnachfolge-landshut.de